der Großen Wasser

Urvertrauen – das Vertrauen zum Leben

Buchfinken beim Brüten

Im letzten Sommer brütete ein Buchfinkpärchen auf unserer Terrasse. Das Bild weckt Erinnerungen. Eltern – in Erwartung…

Ich denke an das Vertrauen der Tiere zum Leben und lande beim Begriff „Urvertrauen“. Bei Wikepedia finde ich folgende Definition:

  • Urvertrauen entwickelt sich sich im sehr frühen Kindesalter durch die verlässliche, durchgehaltene, liebende und sorgende Zuwendung von Eltern oder Dauerpflegepersonen. So entsteht eine emotionale Sicherheit. Diese emontionale Sicherheit befähigt den kleinen Menschen später zu einem Vertrauen in seine Umgebung und zu Kontakten mit anderen Menschen.

  • Urvertrauen ermöglicht eine angstarme Auseinandersetzung mit der Umwelt.
  • Urvertrauen ist die Grundlage für:
  • Vertrauen auf sich selbst, Selbstwertgefühl, Liebesfähigkeit: „Ich schaffe das“, „Ich bin es wert, geliebt zu werden“ und „Ich fühle mich geborgen“.
  • Vertrauen in andere, in Partnerschaftn und Gemeinschaften: „Wir lieben uns“, „Ich vertraue dir“ oder „Ich weiß mich verstanden und angenommen“.
  • Vertrauen in das Ganze, in die Welt: „Es lohnt sich zu leben“.

Lieblosigkeit, Vernachlässigung oder Misshandlung können zu einer mangelhaften Ausbildung des Urvertrauens führen. Folge: Bindungs- und Beziehungsprobleme, Misstrauen, Depression, Angstzustände, Aggressivität und vieles mehr.

Die Naturvölker wussten und wissen um diese Zusammenhänge. Wir im Westen kennen sie auch, allein der Wunsch, diese Tatsachen des Lebens in das eigene Leben zu transformieren fehlt. Doch warum? Sind wir es uns nicht wert, glücklich und zufrieden zu leben?

 

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