der Großen Wasser

Native American oder First Nations

Huronendorf in der Nähe von Saint Marie amon the Huronen

Eigentlich waren es ja die Europäer, die den Ureinwohner des neuen Kontinents Amerika den Namen „Indianer“ gaben. Auf ihrer Suche nach einem Seeweg nach Indien stießen die Seefahrer 1492 auf einen unbekannten Kontinent. Seine Einwohner nannte man nach diesem gesuchten Indien einfach Indianer. So einfach war das.

Die Indianer selbst nennen sich Native American „Ureinwohner Amerikas“ oder First Nations „Erste Nationen“.

Für viele Europäer geht auch heute noch eine große Faszination von den Indianern aus. Obwohl man in Deutschland aufgewachsen ist, fühlen viele eine starke Verbundenheit mit den Amerikanischen Ureinwohnern. Oft entstanden in der Kindheit, initiert und gepuscht durch Bücher, spannende Filme und der Karl-May-Mythologie.

Auf der Suche nach dem eigenen Glück können uns die Überlieferungen der First Nations nicht helfen. Will man jedoch etwas von ihrer Naturverbundenheit und über das Miteinander von Pflanzen, Tieren und Menschen lernen, findet man in ihren Überlieferungen einen üppigen Fundus an Wissen, das das Leben zukünftiger Generationen richtungsweisend beeinflussen kann.

Anna´s Erkenntnis im Buch „Im Land der Großen Wasser“: Um das wirkliche Leben der heutigen First Nations verstehen zu können, tut man gut daran, eigene idealistische Vorstellungen abzustreifen, denn sie haben mit der heutigen Realität wenig zu tun.


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