der Großen Wasser

Morgengebet der Indianer

Rehe in der Morgenstunde

Es ist schon einige Zeit her, zwanzig Jahre vielleicht, da las ich das „Morgengebet der Indianer“ zum ersten Mal.

Inzwischen habe ich das Gebet wohl schon hunderte Male gelesen und immer noch berührt es mein Herz.

Für einen kurzen Moment empfinde ich mich als Teil dieser wunderbaren Schöpfung …

… und bin dankbar dazuzugehören.

Morgengebet der Indianer

 

Die Morgenröte kleidet sich in ihr Lichtgewand.
Sie will Ehre erweisen dem Schöpfer der Menschen.

Der hohe Himmel legt die Decke seiner Wolken von sich.
Er beugt sich vor dem Schöpfer der Menschen.

Die Sonne, die Königin unter den Sternen,
breitet ihre Strahlen aus wie goldenes Haar.

Der Wind, der über die Erde geht,
streichelt auf seinem Wege die Wipfel der Bäume
und wir hören ihn reden in den Zweigen.

In den Bäumen singen die Vögel
und bringen ihr Lied dar dem Herrn der Erde.

Die Blumen breiten ihre Farben aus und ihren Duft.
Es ist herrlich, sie zu sehen.

So rühmt auch mein Herz dich, meinen Vater,
bei jeder Morgenröte aufs neue, du mein Schöpfer.

(Verfassern unbekannt)

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