der Großen Wasser

Lebensschule

Gib jedem Tag die Chance …

Gib jedem Tag die Chance der schönschte Tag in deinem Leben zu werden.„Gib jedem Tag die Chance, der schönste Tag in deinem Leben zu werden!“  Mark Twain

Das ist mein Lieblingsspruch. Jedoch diese Weisheit zu leben, ist eine ganz andere Sache.

Ich war unterwegs, um einen Krankenbesuch zu machen. Entsprechend aufgeregt und besorgt war ich, wusste weder, wie ich mit der ganzen Situation umgehen, noch wie ich mich dem Kranken gegenüber verhalten sollte.

Manchmal ist das Leben echt genial. Es schickt einen Botschaften, die, wenn man sie zu nutzen weiß, einen reich beschenken. Auf der Suche nach einem Mitbringsel stieß ich auf diese süße Verführung. „Gib jedem Tag eine Chance …“ – Gib auch diesem Tag die Chance …

Ich hatte vergessen, nicht ich war krank, sondern der andere. Also konnte ich ihm das Leiden auch getrost selbst überlassen, ihm zutrauen, dass er es schafft, mit der Situation zurecht zu kommen, sie selbst zu meistern. Das verschaffte mir die Freiheit, ihm ganz pragmatische Hilfestellungen anzubieten.

Nachdem ich nun die gute Laune wieder in meinem Gepäck hatte, mit Schokolade und Blumen in der Hand bereit war, etwas Freude in das Leben des geliebten Menschen zu bringen, ergaben sich ganz erstaunliche Dinge: Eine ungewohnte Offenheit, ein selten wahrgenommene Vertrautheit und ganz intensive Gespräche.

Atemberaubende Landschaften

Urlaub in Cala Radjada, Mallorca

Bei den alten Indianern galten viele Orte und Landschaften als heilig.

„Bewirken Orte wirklich, dass wir uns besser oder schlechter fühlen? Und wenn ja, woran liegt das?“ Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt.

Eine Idee ist mir während meines Urlaubs auf Mallorca gekommen: „Ein Urlaub soll dazu beitragen, dem Alltag zu entfliehen. Entspringt das sich nach einigen Tagen einstellende Hochgefühl den vielen neuen Eindrücken und der Tatsache, dass wir diese Zeit selbst gestalten können?“, fragte ich mich. „Oder ist es vielmehr so, dass wir endlich die nötige Zeit haben, um die manchmal atemberaubenden Bilder der Landschaften in uns aufzunehmen und somit offen sind für die heilende Wirkung der Natur?“

Schwierig – Der Weg zu einer naturbelassenen Ernährung

Frisches Gemüse vom WochenmarktZur Zeit beschäftige ich mich mal wieder mit dem Thema Ernährung. Das Zurück zu einer naturbelassenen Ernährung ist das Ziel, doch leider nicht so leicht zu realisieren, wie man oft denkt.

Beim Stöbern in alten Büchern bin ich auf folgenden Spruch gestoßen:

„Die Handlungen des einzelnen Menschen sind in allen Lebensbereichen von seinen Erkenntnissen abhängig. Ihnen entspricht sein jeweiliges Weltbild.“ Dr. M. O. Bruker

Die Erkenntnis, dass nicht alles gesund ist, was gut schmeckt, ist vorhanden! Doch wie gestaltet man den Weg zu einer Ernährungsumstellung ohne in Stress zu geraten oder das Kümmern um die Ernährung in den Mittelpunkt des Alltags stellen zu müssen, d. h. zu einer zusätzlichen Belastung werden zu lassen? Trotz mehrer Versuche, hin zu einer vitalen Vollwertkost, bin ich bisher immer wieder in alte, erlernte Handlungsmuster zurückgefallen.

Wenn ich das vermeiden will, benötige ich eine neue, auf meine Bedürfnisse zugeschnittene Strategie – einen Lebensstil, der es mir leicht macht, mit dem Thema Ernährung gelassen umzugehen. Nun, der Anfang ist getan. Von meinen Erfolgen und Mißerfolgen werde ich berichten.

Vergangenes loslassen

Herbstspaziergang am Tankumsee

Es ist schwer Vergangenes loszulassen, zumal wenn die Vergangenheit schön war und man dieses Schöne bewahren möchte. Leben jedoch bedeutet Veränderung. Immer wieder neu werden wir gefordert, uns auf die neuen Umstände einzustellen. Das gelingt nur, wenn wir Altes auch loslassen können, besonders den Schmerz, die Gram, die Wut oder die Verzweiflung über das Unabänderliche. Tun wir es nicht, wird der Rucksack, den wir Tag für Tag schultern müssen, immer größer und schwerer.

Das man die Vergangenheit nicht loslassen kann, bevor man um sie getrauert hat, beschreibt diese Fabel auf eine besondere Weise:

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In Bewegung kommen

Tulpen im ParkVernachlässigen wir die Bedürfnisse unseres Körpers über einen längeren Zeitraum, geht es uns schlecht. Doch was sind unsere Bedürfnisse?

Sich die Zeit zu nehmen, um in sich hinein zu horchen und zu erkunden, was uns wirklich fehlt, um dieses Unwohlsein zu eliminieren, ist manchmal ein wahrer Kraftakt.

Warum fühle ich mich so unwohl? Heute habe ich erkannt, dass mein Körper viel mehr Bewegung benötigt, als ich es ihm zugestehe. Ich habe schon immer gewusst, dass ich viel Bewegung brauche, doch in den letzten Jahren habe ich mich zum Bewegungsmuffel entwickelt.

In alten Mustern zu verharren, befriedigt die Bedürfnisse meines Körpers nicht. Diese Strategie habe ich schon ausgiebig getestet. Sie hilft mir nicht dabei, mich wohler zu fühlen.

Ein alte Weisheit lautet:
Jeden Tag raus an die frische Luft und einen Spaziergang machen. Das macht den Kopf frei und ist gut für den Stoffwechsel.

Und draußen scheint die Sonne.

Sich kümmern

Enten auf der Riede

Enten achten auf ihre Bedürfnisse. Du auch?

 

„Kümmere dich darum, dass Körper und Geist sich wohlfühlen“

lautet eine der Indianischen Weisheiten.

Viele Menschen stellen das Bedürfnis des anderen in den Mittelpunkt ihres Tuns und vergessen dabei, nur wer auf sich selbst und seine Bedürfnisse achtet, ist voller Kraft und Energie. Dies wiederum kommt dann allen anderen zu gute.

 

Glück

Die ersten Buschwindröschen
Die Natur überrascht uns jeden Tag aufs Neue. Sie belebt und heilt.
Momente, in denen wir dieses große Geschenk des Lebens wahrnehmen, sind Glücksmomente. In diesen  Momenten erleben wir ein ganz besonderes Gefühl – das Gefühl einverstanden zu sein.

Das Gefühl des Glücks ist ein Geschenk des Augenblicks,
das wir weder im Gestern noch im Morgen
sondern nur im JETZT erleben können.

Das Recht auf Glück

Auf der Suche nach dem verlorenen Glück - Jean LiedloffWodurch kann das Urvertrauen zu Schaden kommen?

Auf der Suche nach Antworten stieß ich auf das Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück – Gegen die Zerstörung unserer Glückfähigkeit in der frühen Kindheit“ von Jean Liedloff.

 

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Urvertrauen – das Vertrauen zum Leben

Buchfinken beim Brüten

Im letzten Sommer brütete ein Buchfinkpärchen auf unserer Terrasse. Das Bild weckt Erinnerungen. Eltern – in Erwartung…

Ich denke an das Vertrauen der Tiere zum Leben und lande beim Begriff „Urvertrauen“. Bei Wikepedia finde ich folgende Definition:

  • Urvertrauen entwickelt sich sich im sehr frühen Kindesalter durch die verlässliche, durchgehaltene, liebende und sorgende Zuwendung von Eltern oder Dauerpflegepersonen. So entsteht eine emotionale Sicherheit. Diese emontionale Sicherheit befähigt den kleinen Menschen später zu einem Vertrauen in seine Umgebung und zu Kontakten mit anderen Menschen.

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Gefühle überdauern Erinnerungen

Ein erstaunliches Durcheinander zwischen Gefühl und Verstand zeichnet den Menschen aus. Umso beeindruckender ist die Tatsache, dass das Gefühl die Erinnerung zu überdauern scheint.

Es ist bekannt, dass bei Menschen mit Demenz mit zunehmender Erkrankung und Verlust von kognitiven Fähigkeiten die Sensitivität für emotionale Zuwendung wächst. Auch im Endstadium ist die Wahrnehmung über Gefühle oftmals in intakt!„, erläutert Heike Georg in dem Artikel „Das Gefühl überdauert die Erinnung“ zum Thema Betreuung von Demenzkranken, Gesundheit konkret 1/13.

Ist es da nicht umso wichtiger, dass der Mensch eine große Portion guter Gefühle in sich trägt? Gefühle durch negative Erfahrungen können durch positive Erlebnisse überschrieben werden!