Im Land der Großen Wasser

… der etwas andere Reiseroman

In Sandalen nach Alaska

Seit meiner Reise an die Großen Seen Nordamerikas sind schon einige Jahre vergangen. Damals war ich sehr darum bemüht, mein Englisch  aufzufrischen. Um meine Motivation anzukurbeln, entstand die Internetseite „In Sandalen nach Alaska“ mit Tipps rund um das Englischlernen.

Die Idee, ein Buch zu schreiben, dass die besten Blog-Artikel mit einer humorvollen Story kombiniert, wurde mit der Frage „Kann man Liebe erben?“ geboren. Wieder geht es um Gefühle. Dieses Mal sind es die Gefühle, die wir von unseren Eltern übernommen haben, ohne es zu ahnen.

Wieder sind wir bei dem Thema „Wie frei bin ich eigentlich wirklich?“.

Über den Inhalt:

Die Liebe zu einem Amerikaner ist bekannterweise eine sehr motivierende Methode, um schnell und erfolgreich Englisch zu lernen. Kein Wunder also, dass Nina hocherfreut ist, als sie den Amerikaner Paul kennenlernt, der sofort bereit ist, sie beim Sprachenlernen zu unterstützen. Fortan beflügelt er die Fortschritte ihres Englischlernens und dummerweise auch ihr Gefühlsleben.

Alles könnte so einfach sein, wäre da nicht ihre Familie und vor allem ihre Mutter …

Der Roman „In Sandalen nach Alaska“ ist eine kurzweilige Erzählung rund um ein Auswandererschicksal in der Nachkriegszeit und die daraus resultierende Frage „Kann man Liebe erben?“.

Hinweis: In Kürze auch als Paperback erhältlich.

 eBook – Amazon – 4,99 €

Frühlingserwachen

FrühlingserwachenFrühlingserwachen

Wenn der Frühling mit seinen bunten Farben unsere Herzen erfreut, erwacht auch die Gefühlsfinderin in mir. Als hätte ein langer Winter manch Unerquickliches verborgen gehalten, scheint es mit der Kraft des Frühlingswindes plötzlich möglich, sich auch auf unbekannte Gefühlserlebnisse einzulassen.

Manche Gefühle sperren wir Menschen einfach weg. Einst waren sie so schmerzhaft, dass wir glaubten, sie nicht aushalten zu können.

Jahre später, vielleicht ist der Mensch jetzt erwachsen und hat ganz andere Handlungspotentiale zur Verfügung, gelingt es manchmal, diese eingesperrten Gefühle zu befreien. Langsam dringen sie durch eine dicke Schicht von Verhinderungsstrategien ans Tageslicht, wollen wahrgenommen werden. Tränen fließen, Vergebung und Liebe wird möglich.

Jedes erlöste Gefühl ist ein Geschenk!  Mit jedem erlösten Gefühl werden wir etwas reicher. Dies ist kein Reichtum, den man mit Geld aufwiegen kann. Nein, es ist, als würden wir innerlich wachsen. Eine neue Sicht, eine Einsicht wird uns geschenkt. Der innere Erlebnishorizont weitet sich, macht uns verständnisvoller – gefühlvoller.

Gefühlsfinderin zu sein ist nicht immer einfach und doch möchte ich keinen Moment missen, in dem ich wieder ein verdrängtes oder weggesperrtes Gefühl entdecken darf.

Kann man Gefühle erben?

Krokusse im FrühlingDiese Frage beschäftigt mich schon seit einigen Jahren.

Inzwischen ist wissenschaftlich anerkannt, dass sich nicht verarbeitete traumatische Erlebnisse aus der Elterngeneration in das genetische Gedächtnis eingraben und in der Kindgeneration und sogar in der Kindeskindergeneration zu psychischen Problemen führen können.

Das heißt, nicht alles was der Mensch als Rucksack durch sein Leben trägt, ist sein eigenes Gepäck.

In dem Buch „Im Land der Großen Wasser“ habe ich bereits einige Gedanken dazu auf den Punkt gebracht: Woran erkennt man fremde Gefühle und was kann ich tun, damit ich dieses unerwünschte Gepäck loswerde?

Inzwischen erkenne ich immer schneller, welch tiefe Handlungsspuren geerbte Gefühle erzeugen. Handlungsspuren im Leben eines Menschen, die nicht immer wünschenswert sind. Gefühle – nie hätte ich gedacht, dass die Gefühle das Handeln eines Menschen so drastisch bestimmen können.

Tiergeschichten

Muck - ein Esel aus BockelbergeWenn Du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit Dir sprechen und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn Du nicht mit ihnen sprichst, dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was Du nicht kennst, wirst Du fürchten. Was Du fürchtest, zerstörst Du.

– Häuptling Dan George –

Ich bereite mich zur Zeit auf eine Lesung von Tiergeschichten vor.

Plötzlich merke ich, dass mich das Thema sehr interessiert. Es ist sehr spannend und ich komme zu ganz neuen Einsichten.

Gib jedem Tag die Chance …

Gib jedem Tag die Chance der schönschte Tag in deinem Leben zu werden.„Gib jedem Tag die Chance, der schönste Tag in deinem Leben zu werden!“  Mark Twain

Das ist mein Lieblingsspruch. Jedoch diese Weisheit zu leben, ist eine ganz andere Sache.

Ich war unterwegs, um einen Krankenbesuch zu machen. Entsprechend aufgeregt und besorgt war ich, wusste weder, wie ich mit der ganzen Situation umgehen, noch wie ich mich dem Kranken gegenüber verhalten sollte.

Manchmal ist das Leben echt genial. Es schickt einen Botschaften, die, wenn man sie zu nutzen weiß, einen reich beschenken. Auf der Suche nach einem Mitbringsel stieß ich auf diese süße Verführung. „Gib jedem Tag eine Chance …“ – Gib auch diesem Tag die Chance …

Ich hatte vergessen, nicht ich war krank, sondern der andere. Also konnte ich ihm das Leiden auch getrost selbst überlassen, ihm zutrauen, dass er es schafft, mit der Situation zurecht zu kommen, sie selbst zu meistern. Das verschaffte mir die Freiheit, ihm ganz pragmatische Hilfestellungen anzubieten.

Nachdem ich nun die gute Laune wieder in meinem Gepäck hatte, mit Schokolade und Blumen in der Hand bereit war, etwas Freude in das Leben des geliebten Menschen zu bringen, ergaben sich ganz erstaunliche Dinge: Eine ungewohnte Offenheit, ein selten wahrgenommene Vertrautheit und ganz intensive Gespräche.

Gefühle bestimmen das Denken

Die ersten FrühlingsbotenDas Gefühle bei der Entscheidungsfindung des Menschen eine wesentlich größere Rolle spielen, als allgemein bekannt ist, war mir schon beim Schreiben des Buchs „Im Land der Großen Wasser“ bekannt.

Mit diesem Wissen hat es mir sehr viel Freude bereitet, die Protagonistin Anna auf eine Reise zu schicken und gleichzeitig der Vielfältigkeit dieses Themas nachzuspüren. Ist es nicht für jede Frau ein Abenteuer, als Gefühlsfinderin unterwegs zu sein und die Schätze der eigenen Innerwelt zu entdecken?

Während der Weihnachtsferien wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass Gefühle eine noch wesentlich größere Rolle spielen. Man könnte fast sagen, erst ist das Gefühl da und das Gefühl bestimmt, was wir denken.

Wenn diese Aussage tatsächlich der Wahrheit entspricht, wäre das revolutionär. Was ist dann wichtiger, als seine eigene Gefühlswelt in Ordnung zu bringen?

Atemberaubende Landschaften

Urlaub in Cala Radjada, Mallorca

Bei den alten Indianern galten viele Orte und Landschaften als heilig.

„Bewirken Orte wirklich, dass wir uns besser oder schlechter fühlen? Und wenn ja, woran liegt das?“ Diese Frage habe ich mir schon oft gestellt.

Eine Idee ist mir während meines Urlaubs auf Mallorca gekommen: „Ein Urlaub soll dazu beitragen, dem Alltag zu entfliehen. Entspringt das sich nach einigen Tagen einstellende Hochgefühl den vielen neuen Eindrücken und der Tatsache, dass wir diese Zeit selbst gestalten können?“, fragte ich mich. „Oder ist es vielmehr so, dass wir endlich die nötige Zeit haben, um die manchmal atemberaubenden Bilder der Landschaften in uns aufzunehmen und somit offen sind für die heilende Wirkung der Natur?“

Die Feldmaus

© creativenature.nl - Fotolia.comAufmerksamkeit für Einzelheiten

„Die Feldmaus kümmert sich sehr um ihre eigene Erscheinung, ist aber eine schlampige Haushälterin“.

Was mag dieser Hinweis bedeuten? Bekanntlich soll ja das Auftauchen eines Tieres etwas mit der eigenen Persönlichkeit zu tun haben? Bin ich eine so schlechte Hausfrau?

Nein und ja! Fazit ist: Es gibt in meinem Leben Bereiche, in denen ich überaus sorgsam und genau auf Einzelheiten achte, während ich in anderen Lebensbereichen eher zur Unordentlichkeit neige.

Die Lehre der kleinen Maus brachte genau auf den Punkt, was an diesem Wochenende wieder zur Verwirrung in meiner Ehe geführt hatte, denn mein Partner kann mit diesem Paradoxon im Verhalten seiner Frau sehr schlecht umgehen – auf der einen Seite penibel und kleinlich – auf der anderen Seite großzügig und oberflächlich. Wieder habe ich eine Chance erhalten, mein Verhalten zu überdenken und zu ändern. Danke kleine Maus, dass du mir über den Weg gelaufen bist!

Im Buch „Die Botschaft der Kraftiere“ von Ted Andrews heißt es:

„Die Maus-Energie zeigt uns, wie wir Großes erreichen können, indem wir an kleinen Dingen arbeiten.
Immer wenn eine Maus auftaucht, gibt es etwas über die Aufmerksamkeit zu lernen.“

Mensch und Natur

Die Wahrheiten der Alten

Immer wieder bin ich überrascht, wie sehr sich Weisheiten in den unterschiedlichen Kulturen ähneln.

Seit der Mensch nicht mehr Teil der Natur ist und er sich die Erde untertan machte, hat er sein ursprüngliches Verhältnis zur Natur verloren.

Dennoch ist er intuitiv stets ein Teil von ihr geblieben,

wovon Garten- und Parkanlagen Zeugnis ablegen.

(aus „Das kleine Buch vom Feng Shui“ von Chao Hsiu Chen)

Schwierig – Der Weg zu einer naturbelassenen Ernährung

Frisches Gemüse vom WochenmarktZur Zeit beschäftige ich mich mal wieder mit dem Thema Ernährung. Das Zurück zu einer naturbelassenen Ernährung ist das Ziel, doch leider nicht so leicht zu realisieren, wie man oft denkt.

Beim Stöbern in alten Büchern bin ich auf folgenden Spruch gestoßen:

„Die Handlungen des einzelnen Menschen sind in allen Lebensbereichen von seinen Erkenntnissen abhängig. Ihnen entspricht sein jeweiliges Weltbild.“ Dr. M. O. Bruker

Die Erkenntnis, dass nicht alles gesund ist, was gut schmeckt, ist vorhanden! Doch wie gestaltet man den Weg zu einer Ernährungsumstellung ohne in Stress zu geraten oder das Kümmern um die Ernährung in den Mittelpunkt des Alltags stellen zu müssen, d. h. zu einer zusätzlichen Belastung werden zu lassen? Trotz mehrer Versuche, hin zu einer vitalen Vollwertkost, bin ich bisher immer wieder in alte, erlernte Handlungsmuster zurückgefallen.

Wenn ich das vermeiden will, benötige ich eine neue, auf meine Bedürfnisse zugeschnittene Strategie – einen Lebensstil, der es mir leicht macht, mit dem Thema Ernährung gelassen umzugehen. Nun, der Anfang ist getan. Von meinen Erfolgen und Mißerfolgen werde ich berichten.